Test: Olympus LS-3 mp3 Rekorder

27.07.2011

Das Olympus LS-3, der neue PCM-Rekorder von Olympus ist eine Art Chimäre zwischen den bisherigen Modellen der Olympus DM- und LS-Reihe. Das Beste aus beiden Welten soll hier miteinander verbunden werden: Hochwertige PCM-Aufnahmen und kleine Baugröße. Zusätzlich bietet das LS-3 einige neue Features. Beispielsweise ein drittes, zuschaltbares Mikrofon mit Kugelcharakteristik, das auch tiefe Frequenzen bis 20Hz gut auflösen kann. Der Preis ist mit 169 Euro angenehm niedrig angesetzt. Lesen und hören Sie hier unseren ausführlichen Test- und Erfahrungsbericht.

Olympus LS-3 Rekorder

 

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Optik und Haptik

Das Olympus LS-3 liegt, wie auch seine Vorgänger, sehr gut in der Hand und ist Olympus-typisch hochwertig verarbeitet. Über das Aussehen kann man sich natürlich streiten, aber nach unserem Eindruck ist der LS-3 deutlich frischer gestaltet und hat eine handschmeichelnde Haptik.

Angenehm klein ist er: nur noch 112 x 39,8 x 15,9 mm, was ziemlich genau den Maßen der DM-Reihe entspricht. Das kleine Format bringt aber auch Gewichtsvorteile: 90g bei eingelegten Batterien ist wirklich sehr leicht. Man traut ihm solche Qualität auf den ersten Blick fast nicht zu.

Der eingebaute Speicher hat eine Größe von 4GB und ist wie üblich durch microSD-Karte erweiterbar. Gelungene Verbesserung: Der microSD-Kartenschacht ist, wie fast das gesamte Gerät, aus Metall und auf einem Scharnier gelagert (man will ihn stetig auf und zuklappen, weil er so toll sitzt). Der LS-3 steht mit seiner guten Verarbeitung mit dem LS-11/LS-5 und DM-550 auf einer Stufe.

Auch an der intuitiven Bedienlogik der Vorgängermodelle hat sich nichts verändert - in Bezug auf die Anordnung der Bedientasten sogar noch leicht verbessert. Einzig das Aussteuerrädchen an der Seite, das man vom LS-11/LS-5 kennt, ist den Verkleinerungsbemühungen zum Opfer gefallen. Ausgesteuert wird über das zentrale Bedienkreuz auf der Vorderseite. Das Gerät selbst gibt auf Wunsch eine Sprachführung (über 15 verschiedenen Sprachen) bei der Bedienung aus. Das erleichtert die Nutzung auch ohne Blick auf das Display.

Vergleich Olympus LS-11 LS-3

Ungefährer Größenvergleich zum LS-11:
Insgesamt deutlich schmaler, dünner, kompakter.

Aufnahmequalität

Die beiden bisherigen Spitzenreiter bei Interview- und Musikaufnahmen im Preisbereich bis 200 Euro waren nach unseren Vergleichstests eindeutig das LS-5 und das DM-550. In Punkto Aufnahmequalität haben wir das LS-3 natürlich an diesen gemessen.

Für die Aufnahme hat man die Wahl zwischen den Formaten WAV, MP3 und WMA. WAV wird bis 24 bit/ 96 KHZ unterstützt, eine Mono-Aufnahme ist mit 41.1kHz möglich. Das alles kann das DM-550 nicht. Die MP3-Aufnahme unterstützt wie gewohnt Auflösungen von 64kbps mono bis 320kbps stereo. Wie bei der alten LS Reihe üblich, kann das LS-3 auch als USB-Mikrofon genutzt werden (dann aber nicht zeitgleich als Laufwerk am Rechner fungieren).

Olympus LS-3 mp3 Rekorder

Hier sieht man den dritten Mikrofonkopf deutlich in der Mitte.

Besonders und neu ist das dritte Mikrofon, das sofort ins Auge fällt. Aber kann man dieses überhaupt wirkungsvoll hören? Wir waren zunächst skeptisch, ob es wirklich eine Qualitätsverbesserung bringt. Das gleiche gilt für die Wirkung der Zoom-Funktion. Daher haben wir einige Probeaufnahmen angefertigt, mit denen Sie die Wirkung der Effekte und des Zusatzmikros und den Vergleich zum LS-5 selbst nachvollziehen können:

 

Frühlingsregen. Wie wirkt die entfernte Autobahn?

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 Olympus LS-3, Zusatzmikrofon ausgeschaltet (download)

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 Olympus LS-3 mit Zusatzmikrofon (download)

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 Zum Vergleich: Olympus LS-5 (download)
 

Grillen in der Stadt.

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 Olympus LS-3  (download)

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 Olympus LS-3 mit Zusatzmikrofon (download)

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 Zum Vergleich: Olympus LS-5 (download)
 

Hier ein Vergleich in einer Gesprächssituation:

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 Olympus LS-3 Gespräch  (download)

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 Olympus LS-3 Gespräch mit Zusatzmikrofon (download)
 

Das LS-3 bietet viele einstellbare Stereo-Charakterisiken. Hier beispielhaft die weiteste und engsten Charakteristik:

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 Olympus LS-3 Wide 3 (download)

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 Olympus LS-3 Zoom 6 (download)

 

Weitere Vergleichsaufnahmen, die wir bei einem Live Konzert aufgenommen haben, finden Sie hier: http://www.audiotranskription.de/Tess_Wiley

 

Nach unseren Probeaufnahmen können wir feststellen: Das Zusatzmikrofon bringt nicht per se eine bessere Aufnahmequalität, es ist aber eine gute Möglichkeit, die Klangcharakteristik zu beeinflussen.

Das Zusatzmikrofon macht den Klang insgesamt voluminöser und kräftiger. Tiefe Frequenzen wirken „näher dran“. Sehr angenehm macht sich dies bei Gesprächen bemerkbar. Die Stimmen wirken sehr dicht und sind dadurch gut verständlich. Bei Ambiente-Aufnahmen rücken tiefe Frequenzen wie Straßenverkehr oder ähnliches mehr in den Vordergrund.

Welches Klangbild „besser“ ist, hängt vom Ziel der Aufnahme ab. Eher „luftig und natürlich“ oder „füllig und nah“. Das Schöne daran ist: Sie selbst haben die Wahl und können mit nur einem Gerät so deutlich unterschiedliche Aufnahmen der gleichen Situation erzeugen.

Wer die gute Aufnahmequalität der LS-Reihe kennt, wird auch hier nicht enttäuscht. Die Klangcharakteristik ist bekannt differenziert und natürlich. Der große Bruder des LS-3, der LS-5 klingt jedoch noch etwas realistischer/detailgetreuer. Das Eigenrauschen hingegen ist beim LS-5 stärker ausgeprägt, hier ist der LS-3 doch hörbar besser (vorallem bei den Grillenaufnahmen gut zu hören).

Neue und verbesserte Funktionen

Der LS-3 verfügt über viele Funktionen, die wir bereits im Olympus DM-550 zu schätzen gelernt haben und teilweise in der LS-Reihe vermisst hatten. In vielen Teilen sind diese Funktionen noch einmal deutlich verbessert worden. Statt einer einfachen Auflistung der Funktionen daher hier ein gleichzeitiger Vergleich zum fast gleich teuren DM-550. Unserer Meinung ist fast jedes neue Feature ein Argument für das Olympus LS-3.

Sehr gute Stereoaufnahme bieten beide Geräte – Ein optionales Mikrofon für den Bassbereich bringt das LS-3 mit. Ob man die bassige Charakteristik mag, ist fast schon egal, wenn man es zum nahezu gleichen Preis dazu bekommt und es auch deaktivieren kann.

Peak-Anzeige – Wenn die Aufnahme übersteuert, leuchtet beim DM-550 eine rote LED. Beim LS-3 ist die Anzeige sogar getrennt für den linken und rechten Stereokanal.

Pre-Record-Buffer - Die Aufnahme des LS-3 kann bereits zwei Sekunden bevor der Aufnahmeknopf gedrückt wurde stattfinden.

Mikrofoncharakteristik – Die Mikrofoncharakteristik ist im LS-3 nun in 10 Stufen zwischen weit und eng (Zoom) regelbar. Das ist mehr als man benötigt, aber die Einstellung ist durch eine schöne Grafik im Display benutzerfreundlich justierbar.

LowCut Filter – Zum Herausfiltern von tiefen Brummgeräuschen z.B. durch Beamer oder Straßenlärm verfügen beide Geräte über einen LowCut Filter. Beim LS-3 kann man sogar wählen ob dieser Filter unter 100Hz oder unter 300Hz beschneiden soll.

Übersteuerungsschutz – Als Schutz für Übersteuerung lässt sich beim LS-3 ein Limiter einschalten, der bei drohender Übersteuerung das Eingangssignal herunter pegelt. Zusätzlich ist auch ein Kompressor einschaltbar, der die Dynamik des Eingangssignals beschränkt und so als Übersteuerungsschutz für Musik mit hohem Schalldruck dient.

Wie im DM550 sind verschiedene Sets von Aufnahmeeinstellungen speicherbar, was praktisch ist, wenn wiederholt in einem bestimmten Setting aufgenommen wird.

Automatisierte Aufnahme bietet das LS-3 in zwei Varianten. Wenn VCVA aktiviert ist, wird eine Aufnahme begonnen sobald ein festgelegter Lautstärkepegel vorhanden ist. Dies kannten wir schon aus dem DM-550. Die zusätzliche Funktion Voice Sync Recording basiert auf demselben Prinzip, legt jedoch nach jeder Stille-Pause eine neue Datei an. Das ist sinnvoll zum Beispiel bei Telefoninterviews mit unserem Telefonadapter, um jedes Gespräch automatisch eine neue Datei aufnehmen zu lassen.

Die Akkus lassen sich wie bei der DM-Reihe mit einem USB-Kabel aufladen - eine schöne und gute Funktion, die den LS-Geräten bisher fehlte. Die Akkus halten dann im PCM-Modus ca. 30 Stunden - das ist auch für den Poweruser sicher sehr gut dimensioniert. Das LS-3 kommt beim Laden zudem ohne umständliches Halten der Stopp-Taste aus. Einfach anschließen, das Display meldet sich automatisch und erleichtert einem die Wahl zwischen "USB-Verbindung" oder "Aufladen".

Stativgewinde haben beide Geräte – der DM-550 allerdings nur in einer etwas sperrigen Tasche. Beim LS-3 ist es via Metallgewinde fest im Gerät verbaut.

SD-Kartenfach ist bei beiden vorhanden, beim LS-3 klappt dies jedoch sanft an einem Metallscharnier auf, während es beim DM-550 an einer einfachen Plastiklasche hängt.

Batteriefachabdeckung – Auch die kann beim LS-3 nicht verloren gehen, da sie an einem Scharnier fest mit dem Gehäuse verbunden ist.

Lieferumfang

Im Lieferumfang ist ein USB-Kabel, die Sonority-Software, 2 Akkus, eine Neoprentasche und ein einfacher Kunststoffwindschutz, der allerdings nur bescheidenen Schutz gegen Wind gewährleistet. Beim Außeneinsatz brauchen Sie einen Fellwindschutz!

Zudem gibt es von Olympus einen passenden Fellwindschutz (WJ2), den es ebenfalls nur in unserem Shop gibt.

Fazit

Neben Musikaufnahmen eignet sich das LS-3 wirklich sehr gut für Interviews, Pressesitzungen, Gruppenaufnahmen, Vorlesungen und kleine Podcasts. Im Preisbereich bis 200 Euro gehört das LS-3 zu den aktuell besten Aufnahmegeräten. Sowohl bezüglich Handling, Funktionsumfang, Verarbeitung, Batterielaufzeit als auch der Aufnahmequalität ist es für uns eindeutig eine Kaufempfehlung!

Olympus LS-3 Test

Schick und edel sieht das LS-3 aus und endlich wieder in schwarz!.
Das neue Olympus LS-3

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Alternativen

Alternativ ist das LS-5 zu nennen, das dann eher zum Einsatz kommt, wenn ein größeres, besser greifbares Gerät und größeres Display gewünscht wird und zudem eher Atmoaufnahmen gemacht werden. Es lässt sich über den optionalen Fellwindschutz deutlich besser gegen Windgeräusche abschirmen. Die Aussteuerung lässt sich zudem über ein Drehrad am LS-5 angenehmer regulieren.

Wem 169 Euro doch zu kostspielig sind und wer das Gerät lediglich für Interviews oder Sprachaufnahmen nutzen möchte, sollte sich einmal das Olympus DM-650 näher anschauen. Dieses liefert ähnlich gute Aufnahmen für rund 139 Euro, verfügt allerdings über deutlich weniger Funktionen und nur eine automatische Aussteuerung.

Wer eine deutlich professionellere Aufnahmequalität sucht, muss tiefer in die Tasche greifen und sollte mal beim Sony D-50 (569 Euro) vorbeischauen.

Videos und technische Daten

Hier gibt es zwei Produktvideos von der NAMM 2011 für einen Live-Eindruck:
http://www.youtube.com/watch?v=dvG99B4LtLM
http://www.youtube.com/watch?v=YU5yZRYw660

Die technischen Daten für den LS-3 finden Sie hier:
http://www.olympus.de/diktiergeraete/linear-pcm-recorder_6400.htm

Das sagen andere zum LS-3:

Schöner Bericht (Link) von Lars zum LS-3 mit folgenden Fazit: "Mit dem Olympus LS-3 ist ein interessanter Recorder im sehr praktischen, kompakten Format auf den Markt gekommen. Die einfache Handhabung, die intuitive Bedienung und ein edles Äußeres runden das neueste Olympus Produkt ab. Lobenswert ist die mehrsprachige Bedienungsanleitung, die verständlich und nachvollziehbar geschrieben ist. Das beiliegende Zubehör ist praktisch, bemängeln muss ich lediglich das fehlende Netzteil. Da man die Akkus aber auch am Rechner via USB aufladen kann, ist dieser Fakt aber verschmerzbar. Im Hinblick auf die Klangqualität zeigt die Aufnahme der akustsichen Gitarre, was der Recorder kann und empfiehlt ihn in jeder hinsicht für Musikschaffende, aber auch Journalisten und Professoren. Bei einem Marktpreis zwischen 180 und 190 Euro ist das Preis-Leistungs-Verhältnis als hervorragend einzustufen."

(Anmerkung der Redaktion: Alle Kommentare bis 5.7.2011 beziehen sich noch auf das amerikanische Modell LS-7. Ab 5.7. haben wir diesen Artikel umgeändert auf das europäische LS-3. Beide Geräte sind nahezu identisch.)

Gibt es schon Angaben, ab wann dieses interessant scheinende Gerät voraussichtlich lieferbar sein dürfte? Vielen Dank!

Hallo Stefan,
für USA ist das Gerät für März angekündigt, für Europa ist noch kein Termin bekannt.

Hier ein Link zum englischen Manual vom neuen LS-7. Damit wären dann viele Fragen zu den Funktionen und der Bedienung beantwortet:
http://olympusamericaaudioblog.com/wp-content/uploads/2011/02/LS7_ENGLIS...

sehr schade, dass der LS-7 in D nicht zu kriegen ist ...
nach genau so etwas such ich schon seit längerem ...

vielleicht überlegt es sich Olympus-D noch einmal ... oder ein anderer Hersteller bringt ein ähnliches Gerät auf den Markt ...

Kommt das Gerät definitiv in Deutschland nicht raus?

Man könnte es ja in den USA bestellen, aber wie ist das mit der Garantie dann in Deutschland?

Hallo,
so wie es aussieht tatsächlich nur in den USA. Garantieabwicklung wäre dann laut Olympus nur in den USA möglich, wird in Europa nicht angenommen.
Viele Grüße
Thorsten Dresing

Ich sehe nur einen MIc, aber keinen Line Eingang.

Hat jemand eine Ahnung, ob man damit auch Line Pegel (z.B. von CD oder Radio) aufnehmen kann?????

@Anonymous
Das verhält sich sicher wie bei der DM und LS Reihe, die sich so gut pegeln lässt, dass man den Eingang auch als Line nutzen kann.

@Schille

Kann man damit einen ähnlich scharfkantigen Sound erzielen wie mit dem DM-550 (ohne Bass-Mikro natürlich)?
Oder klingt der eher nach LS-5?

Wie ist denn da die Staffelung im Tieftonbereich mit dem Bass-Mikro?

... ich hab ja immer noch die Hoffnung, dass der doch noch in D vertrieben wird ...

Kann es sein, dass das LS 7 (US) identisch ist mit dem neuen Olympus LS 3, das gerade heraus gekommen ist:
http://www.olympus.de/diktiergeraete/digitaler_rekorder_ls-3_8457.htm

Hallo Herr Anhäuser,
ja die beiden sind nahezu identisch. Mein kolleg eist gerade in Hmaburg bei Olympus vor Ort um die Details herauszufinden. Falls es Unterschiede gibt, werden wir sie hier demnächst beschreiben.
Viele Grüße
Thorsten Dresing

Freu mich schon auf das Release. :)

Ein ganz großes Feature für Konzertgänger möchte ich hinzufügen:

Der LS-3 verfügt laut Manual über die "Timer-Rec" Funktion. Die funktioniert wie ein Wecker - nur dass sie eben aufnimmt statt zu piepen. Man kann sowohl Uhrzeit und Aufnahmelänge einstellen als auch die Aktivierung steuern (täglich, am Wochenende oder Wochentags).

Ein begeisterter Konzertgänger aus Berlin mit limitiertem Budget könnte also auf die Idee kommen, das LS-3 in der Berliner Philharmonie zu verstecken, täglich von 20-22 Uhr aufzunehmen zu lassen und nach zwei Wochen mit schönster Musik bespielt wieder abzuholen...

bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte

noch ein paar Testaufnahmen

bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte

@Klassikfan Grundsätzlich technisch denkbar, allerdings verstösst es gegen geltendes Recht.

Könnt Ihr bereits sagen, ob der LS-3 den LS-5 ablöst d.h. für einen ähnlichen Preis mehr Features hat UND in der Praxis mindestens genauso gut ist? Oder folgen weitere Tests noch?

Hallo Herr Streibel,
das LS-5 bleibt gleichzeitig bestehen und wird nicht abgelöst, was ich auch als angenehm empfinde. Das LS-7 liegt vor mir. Hier habe ich den Eindruck, dass die Funktionen zwar umfangreicher, die Verarbeitung und Haptik aber nicht ganz auf dem LS-5 Niveau liegt - die Klangqualität muss noch bewertet werden, unterscheidet sich aber nicht fundamental. Sobald das erste LS-3 tatsächlich da ist, berichten wir.

Hallo,
danke für die ersten Eindrücke.
Ich besitze schon ein DM-550 und überlege "upzugraden".
Einsatzbereiche sind Konzertaufnahmen bei Blasmusik-Orchester und Chorgesang, welche ich für Videoaufnahmen benötige.

Besonders interessant finde ich den Tieftonbereich, der beim DM-550 nicht sehr ausgeprägt ist.

Nun gibt es ja bald auch den Zoom h2n - meine Frage: Wann wird es einen Vergleich zwischen dem Zoom h2n und dem LS-3/LS-5 geben?
Und was sind denn jetzt genau die Unterschiede von LS-3 und LS-7?

Vielen Dank im voraus.

Hallo und erst mal vielen Dank für die vielen Tests und Vergleiche!
Ich suche ein Gerät, mit dem ich in 150-m²-Räumen und -Vorlesungssälen das gesprochene Wort des Dozenten von einem Sitzplatz nahe der Raummitte aufzeichnen kann (die rechtlichen Rahmenbedingungen sind mir bekannt).

Dabei bin ich über das Zoom H1/H2 auf diese Seite gekommen und von dort über das Olympus DM-550 hier zum wohl brandneuen LS-3 gekommen.
Ist dies (jetzt, nach dem Test kann man da vielleicht eine Aussage treffen) das für diesen Zweck beste Gerät in dieser Preisklasse (bis 200, vielleicht 250 Euro)?
Verarbeitung und Haptik wiegen für mich weniger schwer als die unauffälligere Form und Farbe gegenüber anderen (LS-X-)Geräten.

Vielen Dank im Voraus

@Peter:
Das H2n gibt es nicht vor Ende September. Unser Test wird dann durchgeführt wenn es in unserem Büro ist. LS-3 und LS-7 haben keinerlei Geräteunterschiede (nur eben Garantiebeschränkungen, Sprachunterschiede etc.)

@Markus
Das LS-3 halte ich für deinen Zweck aktuell als ideal geeignet, wenn Größe und Preis unter 250 Euro wichtig sind.

hiho,

lässt sich der LS-3 auch als USB-Mikrofon verwenden? Ich finde hierzu leider keine Informationen.

freundliche Grüße
Benni

Hallo Benni, wie bei der alten LS Reihe üblich, kann das LS-3 auch als USB-Mikrofon genutzt werden (dann aber nicht zeitgleich als Laufwerk am Rechner fungieren).
Viele Grüße
Thorsten

Hallo!

Eine technische Frage hätte ich zur Eingangs Sensitivität:

Der LS-3 hat als "Input Level" laut Olympusseite -70 dBV.
Kann es da nicht vom Ton her kritisch werden, wenn ich ein externes Kondensatormikrofon anschließe? Mein Mikrofon hat z.B. als maximales "Output Level" 9,5 dBu, also ca. 7 dBV, was mehr als das 5000-fache an Spannung wäre.

Zum Vergleich: Der LS-5 hat zwei Einstellungen: -39 dBv und -59 dBv. Da erscheint mir -70 dBv als einzige Einstellung etwas sehr sensibel. Oder?

Hallo,
vielen Dank für die vielen Tests und Informationen. Das Gerät macht einen sehr interessanten Eindruck. Bisher hatte ich zwischen einer Anschaffung eines DM-550 und eines LS-5 geschwankt, aber das LS-3 scheint für meine Zwecke noch besser geeignet zu sein. Deshalb frage ich mich, ob es möglich wäre alternativ zum LS-5 eventuell auch das LS-3 als Teil ihres Intervies Sets "pro" zu wählen (natürlich gegen entsprechenden Aufpreis).

Viele Grüße
Philipp

@Klassikfan
Das LS-3 verfügt wie das LS-5 über einstellbare Empfindlichkeiten. Das LS-3 über 3 Stufen (und nicht nur eine wie der einzelne dBv Wert es suggeriert), das LS-5 über 2 Stufen. Olympus hat hier unvollständige Informationen auf der Website. Die Nutzung von externen Mikrofonen ist möglich, wir haben das hier getestet.

@Philipp
Na klar, das geht auch und kostet auch keinen Aufpreis. Einfach bei der Bestellung des Pro Sets im Kommentarfeld angeben, dass du das LS-3 möchtest. Ab nächster Woche wird das dann auch direkt im Shop anklickbar sein.

It seems to me, that the LS-3 has more handling noise (when moving your fingers during recording).
And you will notice, that the on/off switch rattles, when you shake the LS-3.
All-in-all the LS-3 feels more plastic-like.
These are the only objections I have to the LS-3.

Dear Heine,
i checked your statement directly that morning and found that the on/off switch of the LS-11 also rattles slightly. You are able to reduce that noise a bit on both recorders by moving the switch to the "Hold" position. You can eliminate the noise if you hold the LS-3 in your hands and keep one finger on that switch (in case you are running while recording). In all other cases, like recording in a room or recording while standing in front of a person it has no effect on the recorded file.
Mentioning the handling noise: Every small digital recorder has some handling noise when moving fingers during recording (Zoom, Tascam, Olympus, Sony, Marantz). So try to avoid moving or place the recorder on a static place.
Best regards
Thorsten

anscheinend hat das ls-3 keine getrennten eingänge für mikrophon und line in. lässt sich der mikrophon-eingang auch dazu nutzen, das gerät an eine anlage zu hängen, z.b. bei einer pressekonferenz, was man sonst über line in macht?
beste grüße,
gerd

Hallo, das LS 5 kann man ja über line in an ein Mischpult anschließen. Geht das auch beim LS 3?

Hallo Gerd,
man kann das LS-3 auch für externe Quellen nutzen wie bspw. Anlage, MiniDisc, Kopfhörerausgang eines anderen Gerätes. Das LS-3 kann den Eingang in drei verschiedenen Empfindlichkeiten betrieben, daher geht also sowohl externes Mikrofon als auch andere externe Quellen.
Vg
Thorsten

Gehe ich richtig in der Annahme, dass das LS-3 wieder keine gesprochene Menüführung enthält? Falls ja, finde ich das sehr schade und frage mich, wieso Olympus davon ausgeht, dass blinde Nutzer keinen auf Musik-aufnahmen spezialisierten Recorder brauchen könnten.

Unabhängig davon, können Sie mir allgemein weiter helfen? Wie gesagt, ich bin blind und brauche daher ein verlässliches Bedienkonzept, dass möglichst wenige Blicke auf's Display erfordert. Ansonsten suche ich einen Recorder für Live- und Probeaufnahmen einer Rock-Band, d. h. oft auch mit höherer Lautstärke, als es meine bisherige Kombination (Sony Hi-MD MZ-RH1 + Soundman OKM-II-K) verkraftet. Ich möchte aber auch gern mal klassische Konzerte oder Naturgeräusche draußen aufnehmen können. Gibt es für dieses Wunschkonzert eine Empfehlung?

Vielen Dank im Voraus!

Hallo Frank,
hier irrst Du Dich glücklicherweise, denn das LS-3 verfügt über eine
gesprochene Menüführung.
Von daher ist das LS-3 für die von Ihnen genannten Anwendungen eine
absolute Empfehlung.

Das ist allerdings eine wirklich gute Nachricht heute. Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Übrigens, falls es einmal zeitlich reinpasst, wäre ein ausführlicher Berichtüber dieses Sprachfeature und eine Übersicht über Geräte, die es unterstützen, eine große Hilfe für andere sehbehinderte Audiophile. Vielleicht lässt sich so etwas einmal anbahnen? Man könnte diese Idee auch weiter führen und allgemein verschiedene blind mehr oder weniger gut bedienbare Geräte unter diesem Aspekt vergleichen. Es würde sicher vielen wie mir helfen, aber gerade das Tätigkeitsfeld Transkription dürfte auch beruflich gute Perspektiven bieten, so dass sicher auch aus dieser Richtung Interesse besteht.

Falls Sie Interese haben, bin ich gern bereit zu helfen. Schreiben Sie mir einfach, die E-Mail-Adresse ist gültig und lediglich eine Zweitadresse, daher die komische Domain (GMX Fundomain).

Ich habe mir vor einigen Tagen den Olympus LS-3 zugelegt und werde ihn vor allem für Chor- und Orgelaufnahmen verwenden. Seinen ersten Orgeltest hat das Gerät mit Bravour absolviert: Ein wunderbarer natürlicher Klang in Höhen und Tiefen. Zu diesem Aufnahmezweck absolut empfehlenswert.
Eine Frage habe ich und bitte um Ihre Hilfe: Damit die Aufnahme bei lauteren Stücken nicht übersteuert, habe ich die Mikrofonempfindlichkeit auf "niedrig" eingestellt, mit sehr gutem Ergebnis. Angeblich soll das Gerät aber einen Übersteuerungsschutz haben. Wo finde ich diesen und wie stelle ich ihn ein? ...denn meine Orgel kann noch lauter!

Hallo Jens, sie finden die Option unter dem Begriff "Limiter". Wenn dieser eingeschaltet ist, darf es sehr laut werden. Es führt aber auch zu Dynamikschwankungen und die Musik wirkt nicht originalgetreu wiedergegeben, wenn es eben sehr laut war und dann vom Gerät begrenzt wurde.
Viele Grüße
Thorsten

Hallo, Ihre Tests sind wirklich toll, vielen Dank dafür! Ich arbeite als Hörfunkjournalistin und suche ein Gerät, mit dem ich vor allem Einzelinterviews aufzeichnen kann, aber diese in sehr guter, sendbarer Qualität. Hin und wieder finden die Interviews auch in großen Räumen (Theater, Museum etc) oder draußen statt. Gelegentlich zeichne ich auch ein bisschen Atmo auf, das steht aber nicht an erster Stelle. Wäre das LS-3 eine gute Wahl? Ich hatte eigentlich eher an das Marantz PMD 620 gedacht, aber das Olympus ist natürlich etwas günstiger und das ist ein Vorteil, wenn ich über Kurz oder Lang noch ein externes Mikro dazu kaufen möchte. Aber wenn der Klang beim Marantz wesentlich besser ist (oder es sonstige maßgebliche Bedienvorteile hat), würde ich mich doch eher dafür entscheiden.
Vielen Dank im Voraus für die Rückmeldung!

Hallo Frauke,

ich weiß, dass im Runkfunkbereich das Marantz ein gern genutztes Gerät ist. Wir selbst waren in unseren Tests aber mit der Qualität nicht so zufrieden (Test 2009), daher empfehlen wir es nicht. Das LS-3 oder auch LS-5 sind (ggf. mit Fellwindschutz) adäquate Lösungen für den raschen und unkomplizierten Reportageeinsatz mit sendefähigen Ergebnissen!

Viele Grüße
Thorsten

Hallo, mein bei euch bestelltes LS-3 ist seit einigen Tagen da, bisher bin ich begeistert! Eine Frage ergibt sich allerdings: wie stellt man das Gerät als USB-Mikrofon ein? Wenn ich es anschließe, wird es sofort als Laufwerk erkannt und ist damit, wenn ich obigen Kommentar richtig verstanden habe, nicht mehr als USB-Mikro nutzbar.

Hallo Martin,

einfach im Menü des LS-3 auswählen, wie die USB Eigenschaft sein soll, bevor man das Gerät anschliesst: USB oder Audioclass.

Viele Grüße
Thorsten

Kleine Frage: mit welcher Software kann ich die Audio-Dateien auf meinem Mac. verwalten? GarageBand? Oder ist die zum Paket gehörende Sonority-Software besser? Und läuft die auch auf einem Mac? Ich arbeite als Fachjpurnalist und will das Gerät für (Presse-)Konferenzen etc. einsetzen. Die Dateien würde ich dann gerne für ein Archiv speichern. (Dann sind Kontrollen von O-Tönen und Zitaten einfach)

BEsten Dank für Ihre Reaktionen.

Axel Götze-Rohen

Verwalten können sie diese am besten mit itunes. Nachbearbeiten geht ganz prima mit audacity, das es auch für Mac zum kostenfreien Download gibt.
Vg
Thorsten Dresing

Habe seit dem 1. Oktober 2011 das Olympus LS-3. Bin von der Qualität der Aufnahmen sehr angetan. (Da das Gerät klein und handlich ist und die Aufnahme im Vordergrund steht, sollte man keine großen Erwartungen an den eingebauten Lautsprecher haben, der kann natürlich nicht viel taugen.) Werde den Rekorder hauptsächlich für Interviews benutzen. Die ersten Sprachaufnahmeproben sind transparent und realistisch. Habe aber auch Klavier und Flamencogitarre getestet - mit Mikrofonempfindlichkeit "mittel" und aus ca. zwei Metern Entfernung zum Instrument. Bin schlichtweg entzückt. Über Kopfhörer klingt die Wiedergabe wie 1:1. Sauber, dicht, deutlich, klar. Studiomusiker werden vielleicht irgendwelche Mängel hören. Ich nicht! - Noch ein Wort zur Website von Audiotranskription. Macht viel Freude. Hatte nach dem Besuch keine Lust mehr zu googeln, ob ich anderswo vielleicht 10 Euro billiger kaufen könnte. Das wäre auch idiotisch. War einfach nur happy, Euch gefunden zu haben. Bitte weiter so! Toller Service, tolle Hörproben, fixe Lieferung. Herzlichen Dank.

Nach den aktuellen Tests des LS-3 bin ich sehr angetan von dem Gerät und eurem Angebot mit dem Stativ. Ich möchte den Rekorder hauptsächlich für Aufnahmen bei Rock-Konzerten und in Proberäumen einsetzen möchte, wo der Pegel doch oft extrem hoch ist. Habt ihr dahingehend Erfahrungen, ob dies viell. das Pensum des LS-3 übersteigt, oder sollte es noch möglich sein, auch in kleinen Proberäumen mit großer Laustärke noch annehmbare Aufnahmen hinzubekommen?

Viele Grüße,
Alex

Ich schließe mich der Frage von Alex an und bitte um eine Antwort, mit freundlichem Gruß,
Udo Rah

Hi Alex, hi Udo,
am nächsten Presslufthammer werden wir testen, ob das LS-3 mit 100dB zurechtkommt ;)

Hallo, können Sie mir etwas zu Außenaufnahmen bei Wind mit dem LS-3 sagen? Habe gesehen, dass es dafür auch einen optionalen Windschutz gibt. Erzielt man damit ähnlich gute Ergebnisse wie mit dem LS-5 + Windschutz ?
MfG, M

Wenn es um Windabschirmung geht ist der Olympus LS-5 mit original Olympus Windschutz die deutlich bessere Lösung.

Habe Interesse am LS-3 und eine Frage:
"...die Länge der Tonaufnahmezeit
pro Datei durch den folgenden Wert
eingeschränkt.." (Zitat Handbuch)

Heißt das, dass bei 96 kHz/24 bit die Tonaufnahme nach ca. 1 Std. von alleine abbricht? Oder läuft die Aufnahme weiter indem eine weitere Datei angelet wird?

Hallo Richard,
die Aufnahme läuft weiter und wird in einer zweiten Datei weitergeschrieben!
Viele Grüße
Thorsten

Hallo,
danke für die vorzüglichen Tests auf dieser Seite.
Das LS-3 hat ja verschiedene Wiedergabegeschwindigkeiten.
Geht dies ohne Beeinflussung der Tonhöhe(wie z.B. Roland R-05)?
Gruß Andrea

Hallo Andrea,
das geht natürlich auch ohne Änderung der Tonhöhe!
Vg
Thorsten

Ich bin an dem Gerät interessiert und würde es hauptsächlich für Gesangsaufnahmen akapella oder mit Klavier/Gitarrenbegleitung verwenden. Ist es dafür gut geeignet, oder wäre etwa das LS5 die bessere Wahl?

Außerdem spricht mich das Zoom H4n an, das natürlich in einer völlig anderen Preisklasse spielt, allerdings ein sehr interessantes Feature bietet, dass man das E-Piano direkt am Gerät anstecken und so gleichzeitig zum Gesang auf eine extra Spur aufnehmen kann.
Kann das LS3 oder das LS5 das eventuell auch?
Mfg, Heidrun

Ich verwende das LS-7/LS-3 oft für stundenlange Aufnahmen, welche vom Gerät automatisch in mehrere Dateien gesplittet werden, bevor die Dateigrößenobergrenze von zwei Gigabyte erreicht ist. Grund dafür ist, dass Microsoft im FAT-Dateisystem des Flash-Speichers keine größeren Dateien vorgesehen hat.

Der Übergang zwischen den einzelnen Dateien ist makellos. Ich nehme an, dass intern kontinuierlich aufgezeichnet, im RAM zwischengepuffert und samplegenau gesplittet wird. Ohne ärgerliche Pause, wie ich sie von manch anderem Gerät kenne.

Werden die einzelnen Dateien anschließend wieder zusammengefügt, so scheinen sie digital perfekt zu sein. Auf einer Festplatte in Verbindung mit einem modernen Betriebssystem könnt ihr Audiofiles bedenkenlos zusammenfügen. Die Dateigrößenobergrenze liegt im Terabytebereich.

Ich bin der Sache mittels Sinuskurven genauer nachgegangen und kann Genauigkeit bis 1/10.000 Sekunde nachweisen und bis 1/18.999 Sekunde vermuten. Ich gehe von einem samplegenauen Cut aus.

Hallo
Nach nun jahrelanger Verfolgung der Entwicklung dieser Aufnahmegeräte bin ich nun kurz vor der Entscheidung mir ein solches zu kaufen. Ich schwanke nun zwischen dem LS-3 und dem LS-5. Für mich ist eine gute Aufnahmequalität für Band-Aufnahmen ..... sowohl Live als auch im Proberaum entscheidend (Jazz/Soul). Da bei einigen Vorgängermodellen die fehlenden tieferen Frequenzen bemängelt werden, ist das zusätzliche Bassmikro beim LS-3 zudem für mich interessant.... Leider finde ich im Net keine LS-3 Aufnahme einer "kompletten" Band (...mit Drums u. Bass). Ich bin mir von daher auch nicht sicher, ob dieses Bassmikro bei solchen Konzertmittschnitten wirklich von Vorteil ist ..... oder ggf. die Aufnahme eher "vermatschen" und dadurch Details verloren gehen. Hier ist das LS-5 ggf. ausreichend ....bzw. besser ? Auf der anderen Seite ist die kleine Bauform des LS-3 recht reizvoll, da Hosentaschenformat.
Hat jemand ggf. noch einen kaufentscheidenden Tipp für mich ? .... oder ggf. Demo-Aufnahmen ?

Danke !
MfG
Bernd

Hallo Bernd,
meine Empfehlung geht in Richtung LS-5, weil etwas präziser. Aber die Ladefunktion und geringe Größe des LS-3 sind angenehme Nebeneigenschaften. In Abhängigkeit der Wichtigkeit der oberen Punkte würde ich dann das Gerät wählen. Bei keinem von beiden macht man wirklich etwas verkehrt.
Viele Grüße
Thorsten Dresing

Hallo,
welche Firmware-Version ist eigentlich auf den aktuell ausgelieferten Geräten installiert?
Mich würde mal interessieren, ob das neueste Firmware-Update für den LS-3 bzw. LS-7, welches nur auf dem amerikanischen Server von Olympus zu finden ist, neben den beschriebenen Bugfixes eine Verbesserung in der Aufnahmequalität bringt:

Firmware-Update vom 18.10.2011
LS-7 Firmware Update version 1.032
http://www.olympusamerica.com/cpg_section/software_results.asp?id=1547&os=w

Läßt sich das mal eruieren?

Beste Grüße
Daniel

Hi Daniel,
aktuell in D ist die 1.03. Olympus gibt keine Auskünfte, wann auch für das LS-3 ein neues kommen könnte. Die 1.032 ist ja nur für das LS-7 freigegeben. Mehr Auskunft ist aktuell nicht zu entlocken.
VG
Thorsten

Hi Thorsten, der PDF hier ist zu entnehmen, dass es auch für das LS-3 gedacht ist:

http://www.olympusamerica.com/files/oima_cckb/LS-7_LS-3_FW1032_ReadMe_EN...

Scheint wirklich baugleich mit dem LS-7 zu sein. Es gab Aussetzer mit der alten Firmware.

LG Daniel

Hallo!

Erstmals danke für die fundierten, hilfreichen und ausführlichen Infos!

Eine Frage hätte ich noch: Das LS-3 ist ja für windige Aufnahmesituationen nicht besonders gut geeignet ist. Wie schaut es aus, wenn man den Fellwindschutz WJ2 verwendet? Gibt es Erfahrungen hierzu (ev. auch von anderen Usern)? Es geht mir nicht darum, bei sehr starkem Wind aufzunehmen, aber wenn ich Atmos aufnehme oder ein Interview im Freien und es geht etwas Wind, der die Aufnahme kaputt machen würde, wäre das schade (ich hätte gerne Aufnhamen in sendefähiger Qualität).

Und da fällt mir noch was ein: gibt es für das LS-3 so was wie einen Haltegriff, der unten draufgeschraubt werden kann, damit weniger Handgeräusche während der Aufnahme entstehen? Viell. kann das Hama Stativ auch diesen Zweck erfüllen?

Schon mal vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!
Liebe Grüße
Aleks

Hallo Aleks,
das WJ2 leistet äußerst gute Dienste, wir machen hier immer einen Ventilatortest und den hat es mit Bravur bestanden! Man kann ein Ministativ unten anschrauben und es dort festhalten, bei ruhiger Handhaltung geht es aber auch ohne.
vg
Thorsten

Hallo!

Das LS 3 ist wirklich gut.

Vielen Dank für den ausführlichen Testbericht!
Er war ausschlaggebend für den Kauf!

Ich werde es mitnehmen um eine 4 wöchige Abenteuerreise außerhalb jeglicher Zivilisation zu dukumentieren.

Um gut gewappnet zu sein, interresieren
mich noch zwei Dinge:

1.Funktioniert auch eine 32 Gb micro SD Karte einwandfrei?

2.Muss man beim Akkukauf auf extravagante Dinge achten?

Hallo Anonymous,
32GB funktionieren problemlos, der erste Start dauert etwas länger.
Akkus sollten NI-MH sein, ansonsten egal ;)

Ein sehr gutes Gerät, bei dem meiner Meinung nach die positiven Eigenschaften (Aufnahmequalität, kompakte Größe, USB-Ladefunktion, ...) eindeutig überwiegen. Man muss allerdings wissen, dass man selbst bei niedriger Mikro-Sensitivität recht starke Haltegeräusche in Kauf nehmnen muss. Mein H2N ist da ähnlich sensibel. Meine Frage an dieser Stelle: gibt es einen kompakten Rekorder, bei dem die eingebauten Mikros vollständig entkoppelt sind, so dass man auch mal umgreifen kann, ohne das gleich zu hören?

Beste Grüße,
Björn.

Hallo Björn,
aktuell kennen wir kein Aufnahmegerät, dessen interne Mikros vom Gehäuse entkoppelt sind. Bei allen entstehen mehr oder weniger starke Griffgeräusche sobald man die Finger bewegt.
Viele Grüße
Thorsten

Danke für die schnelle Antwort, Thorsten. Gibt es einen kleinen, am besten gepolsterten Pistolengriff mit Stativgewinde, den du empfehlen kannst? Oder würdest du auch zum Ministativ raten? Wenn ja, zu welchem?

Vielen Dank,
Björn.

Hi Björn,
ein Ministativ ist eher eine (durchaus brauchbare) Notlösung. daher verschenken wir es ja auch zu den Geräten dazu. Ein wirklich professionelles Equipment wie einen Pistolengriff (der wirklich einen guten Effekt hat) kenne ich nicht. Da ist es schon fast gleichteuer sich ein externes, kleines Richtmikro (wie das ME31) zu holen und so zu arbeiten.
VG
Thorsten

Hallo ich habe mal eine Frage zu dem symmetrischen Eingang. Ich dachte das symmetrisch Übertragen ginge nur mit Monosignalen, die aber mit einem Stereokabel oder XLR-Kabel übertragen werden können. Ist es trotzdem möglich in den Mikrofoneingang ein Stereosignal einfließen zu lassen?

Hallo,
1 - Um die Stimme eines Professor an der Universität Klassen aufnehmen, ist das, was besser Recorder, der Recorder Ls3 oder DM 670?.

2 - Um die klassische Musik im WAV-Format (dh als ein Musik-Player) zu hören, ist das, was besser Recorder, der Recorder LS3 oder dm670?.

Sorry für die Rechtschreibfehler, aber ich bin mit dem Google Translator.

Grüße und Dank für Ihre Antwort.
Elena

Hallo,
1 - Um die Stimme eines Professor an der Universität Klassen aufnehmen, ist das, was besser Recorder, der Recorder Ls3 oder DM 670?.

2 - Um die klassische Musik im WAV-Format (dh als ein Musik-Player) zu hören, ist das, was besser Recorder, der Recorder LS3 oder dm670?.

Sorry für die Rechtschreibfehler, aber ich bin mit dem Google Translator.

Grüße und Dank für Ihre Antwort.
Elena

Hallo Elena,

nimm lieber das DM-650

Viele Grüße
Thorsten

Dear Thorsten,

first, I apologize for my English, I'm a Dutchman and my German is very bad...

I am in doubt about de choice between the Olympus LS-3 en LS-5. I am often outside in the field and want to record bird sounds. Which (LS-3 or LS-5) would you recommand for this purpose?

Thanks for your reaction (in German is OK).

cheers
Thomas

Dear Thomas,

thanks for your question!

I suggest using the LS-5 because his atmo recordings are better then the ones of the LS-3. You definitly need a good windshield to record outside (Rode or the Olymous WJ1). Please also consider the Zoom H2n, not the same build and handling quality but better recordings!

best regards
Thorsten

hallo thorsten pehl,

nach der superfreundlichen beratung habe ich mein LS 3
nun erstmals in der eigentümerversammlung benutzt
und bin begeistert.

man kann nicht glauben, was dieses kleine gerät leistet
und welchen bedienungsumfang es bietet.

am mac angeschlossen konnte ich die datei
komfortabel und in bester qualität anhören
und danach das protokoll erstellen.

wesentlicher grund meiner kaufentscheidung
und meiner absoluten zufriedenheit
ist Ihre immer geduldige und freundliche beratung
sowie Ihre informative, übersichtliche website.

deswegen folgende bitte ( falls möglich):
Sie sollten Ihre website bei den suchergebnissen
möglichst oben plazieren, damit man nicht
wertvolle zeit mit suchen verschwendet.

es tut mir auch leid, dass ich wegen des kaufs bei Ihnen
nicht in amazon auf Ihre website hinweisen kann.

ich habe im internet - selbst bei olympus -
keine derart nützlichen informationen gefunden,
wie bei Ihnen.

vielen herzlichen dank
und freundliche grüsse

anita

Vielen Dank für das schöne Lob. Nur das mit der Platzierung in den Suchmaschinen ist leider nicht ganz so einfach möglich :)

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